KARLSRUHE - Elios
Sperrung der Bonner Nordbrücke!!! Wer das aufkommende nachmittägliche Chaos auf den anderen Brücken tunlichst vermeiden möchte, sollte sich frühzeitig auf die Socken machen, denn ab ca. 14:30 Uhr geht dann (fast) nichts mehr. So war auch ich als „Südbrücken-Benutzer“ gezwungen, Bonn am Donnerstag Nachmittag relativ früh zu verlassen. Früher fahren heißt natürlich auch früher ankommen und da viele griechische Restaurants ihre obligatorische und auch verdiente Mittagspause machen, kann man sich gut vorstellen, dass ich zu den Wiedereröffnungszeiten (17:00 Uhr bis 17:30 Uhr) schon sehr weit gekommen bin. Meistens befinde ich mich schon auf Höhe Karlsruhe, so dass in der Vergangenheit das Restaurant „Brousko“ in Karlsruhe-Durlach eines meiner Lieblingsziele ist.
Doch dieses Mal habe ich mir ein anderes kulinarisches Ziel auserwählt: das „Elios“ in Durlach. Warum der Zielwechsel? Nun, erstens wechsle ich gerne mal die Küche und zweitens ist das Parken am „Brousko“ aufgrund von diversen Bauarbeiten im Moment sehr nervenaufreibend und zeitraubend. Aber jetzt zurück zum „Elios“: ich wurde sehr herzlich begrüßt und gebeten an einen der Tische im Außenbereich Platz zu nehmen. Das Restaurant selbst liegt etwas unscheinbar zwischen zwei Hochhäusern, wenn man nicht vorher googelt, würde man hier sicherlich kein Restaurant erwarten. Aber trotz des Standortnachteils kann das „Elios“ mit guter griechischer Küche überzeugen. Ich bestellte mir einen gemischten Grillteller mit Gyros, Kalamares, Tzatziki und Pommes frites. Dazu gab es einen kleinen gemischten Salat. Der Beilagensalat war frisch und knackig, das dazugehörige Dressing unterstrich die frische Note. Der Grillteller war auch ausgezeichnet! Das Gyros kross aber nicht zu hart gebraten und gut gewürzt. Die Kalamares waren auf den Punkt gebraten und das Tzatziki hatte auch den gewissen „Touch“. Zum Schluss ließ es sich der Inhaber nicht nehmen, zusammen mit mir den obligatorischen Ouzo zu trinken. Da die Sperrung der Bonner Nordbrücke noch eine ganze Weile andauern wird und ich dadurch gezwungen bin, früher aus Bonn abzuhauen, werde ich dem „Elios“ noch den einen oder anderen Besuch abstatten.


